Geförderter Freiwilligendienst im Ausland Chile, Togo oder doch Italien?

| 11. Februar 2015 | 0 Kommentare
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Da kannst du was erleben – beim Freiwilligendienst im Ausland ganz sicher

Wer Lust hat, sich im Ausland sozial, kulturell oder ökologisch zu engagieren, sich selbst ein Jahr lang auszuprobieren, zu helfen und Erfahrungen zu sammeln, an denen man persönlich wächst, eine neue Kultur kennen zu lernen und eine Fremdsprache anzuwenden – für den ist vielleicht ein Auslandsfreiwilligendienst eine Option. Konkret wäre das zum Beispiel die Arbeit mit autistischen Kindern in der chinesischen Hauptstadt Peking oder die Arbeit in einer Jugendherberge in Oban an der Westküste Schottlands.


Gesetzlich geregeltes Freiwilligenprogramm

Möglich macht das der Soziale Friedensdienst (SFD) Kassel, der 1984 als gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriegsdienstverweigerern und als Beschäftigungsstelle für Zivildienstleistende gegründet wurde. Ab 1996 hat der Verein Freiwillige als Alternative zum Zivildienst in Deutschland im Rahmen des so genannten Anderen Dienstes im Ausland (ADiA) zu Partnerorganisationen weltweit entsendet. Seit Ende des verpflichtenden Zivildienstes entsendet der SFD alle Freiwilligen für das Ausland ausschließlich über den Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD), ein gesetzlich geregeltes Freiwilligenprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Von China bis Nicaragua – die Vielfalt der Einsatzstellen

Junge Freiwillige zwischen 18 und 25 Jahren können unter einer Vielfalt von Einsatzstellen in Europa und nicht-europäischen Ländern für ihren zwölfmonatigen Einsatz wählen, so gibt es Partner in Nordamerika (Kanada), in Afrika (Ghana und Togo), Asien (China, Japan, Südkorea), Lateinamerika (Bolivien, Chile, Costa Rica, Nicaragua) und Europa (Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Norwegen, Portugal und Spanien).

Stellen-Beispiele

Assistent behinderter Menschen oder Fahrer im Kinderheim

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Schlag ein – bei der Arbeit wird viel wert auf Teamwork gelegt

Die Mehrheit der Stellen werden im sozialen oder kulturellen Bereich angeboten, darunter eine Fülle unterschiedlicher Aufgaben.

Du kannst zum Beispiel wie folgt tätig werden:

  • als Lehrassistenz in einer Deutschen Schule,
  • als Fahrer in einem Kinderheim,
  • als Theaterpädagoge,
  • als Hausmeister in einer Jugendherberge,
  • als Assistent behinderter Menschen,
  • in einer Sprachschule,
  • als Musiklehrer und und und…

…dem Engagement sind nahezu keine Grenzen gesetzt! Und das auch noch weltweit – mit mehr als 70 Plätzen im Auslandsfreiwilligendienst!

Der Soziale Friedensdienst (SFD) Kassel –  ein geförderter Freiwilligendienst

Der Soziale Friedensdienst (SFD) Kassel bietet das Programm Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD) an. Dieses ist staatlich anerkannt, dass bedeutet, dass die pädagogische Arbeit staatlich gefördert ist und die Freiwilligen Anspruch auf die Weiterzahlung der staatlichen Leistung Kindergeld haben. Dieses geht allerdings auch damit einher, dass der Dienst reglementiert und die Dauer weitgehend vorgegeben ist – die Dauer beträgt daher stets ein Jahr, außerdem ist die Teilnahme an Vorbereitungs-, Zwischen- und Nachbereitungsseminaren Pflicht!

Kombination von Freiwilligendienst und Bildungsprogramm

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Auch musische Qualitäten sind bei den Freiwilligen zum Teil gefragt

Besonders wichtig ist dem SFD, die Freiwilligendienste mit einem umfangreichen Bildungsprogramm für die Freiwilligen zu verbinden. Vor Dienstbeginn, während und nach dem Dienst werden verschiedene Seminare angeboten, welche die Freiwilligen vorbereiten, sie während ihres Dienstes begleiten und ihnen helfen, ihren Aufenthalt im Ausland zu reflektieren. Durch die Größe des Vereins kann für die Freiwilligen eine individuelle pädagogische Betreuung gewährleistet werden.

Weitere Informationen über freie Stellen und das Bewerbungsverfahren auf der Homepage des Sozialen Friedensdienstes (SFD) Kassel auf www.sfd-kassel.de, Bewerbungsschluss ist der 15. März! Alle Stellen findest du hier.

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Kategorie: Allgemein, Im Focus, Volunteer-Organisationen

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Über den Autor ()

Simone Zettier, hat an der TU Dortmund Journalistik und Amerikanistik studiert und mithilfe eines Tennisstipendiums ein Auslandssemester an der University of New Orleans/Louisiana eingelegt. Ihr Volontariat hat sie bei der "Glocke" (Oelde) absolviert und arbeitet seitdem als Freie Journalistin für diverse Portale, Magazine und Zeitungen. Ihre Schwerpunkte sind "Wege ins Ausland", studentische Themen, Sport sowie "Stars und Sternchen". Privat wird sie ständig von Fernweh angetrieben - ihr Vater war Seemann - und reist daher so viel wie möglich. Lieblingsland: Israel, Lieblingsstadt: Barcelona, Lieblingsort: Foz do Iguacu (Brasilien)

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