Landessprache Namibia der kleine Volunteer-Wortschatz

| 25. Februar 2015 | 1 Kommentar

Landessprache Namibia | Volunteer-WortschatzNicht jeder in Namibia spricht oder versteht Englisch. Wie in vielen afrikanischen Ländern, werden auch in Namibia noch zahlreiche Sprachen der Urvölker gesprochen. Vor allem in den nördlichen Teilen Namibias lebt das Volk der Ovambo. Das Volk macht einen Großteil der Bevölkerung Namibias aus und hat seine eigene Sprache, die nochmals in Dialekte unterteilt wird. Das Oshivambo ist daher neben dem Englisch die Hauptverkehrssprache in Namibia.

 

Volunteer-Wortschatz „Namibia“

Bevor du zu deinem Freiwilligeneinsatz aufbrichst, solltest du wissen, welche Sprache in dem Teil Namibias, in das du reist, gesprochen wird. Wenn du die Sprache noch nicht so gut beherrscht, darf auf deiner Packliste für Namibia keinesfalls ein kleines Wörterbuch fehlen. Englisch ist in Namibia seit 1990 die Amts- und Verkehrssprache. In den Städten und größeren Orten wird also in der Regel Englisch gesprochen. Trotzdem ist und bleibt Namibia ein mehrsprachiges Land: Englisch, Deutsch, Afrikaans oder Portugiesisch zählen zu den häufig gesprochenen Sprachen in Namibia. Außerdem gibt es rund 25 afrikanische Sprachen der Urvölker, die gerade in den ländlichen Teilen Namibias gesprochen werden. Darunter sind mehrere Bantu- und Khoisansprachen. Das Oshivambo ist die meistgesprochene Bantusprache Namibias. Wenn du also weißt, dass dein Freiwilligenprojekt in einer Region Namibias liegt, in der eine afrikanische Sprache gesprochen wird, solltest du dich vorher schon einmal mit den wichtigsten Worten wie „Hallo“, „Danke“, „Bitte“, „Auf Wiedersehen“ etc. vertraut machen. So kannst du die Menschen dort wenigstens auf ihrer eigenen Sprache begrüßen.

Das Oshivambo – Eine Landessprache Namibias

Wir haben für dich einmal die wichtigsten Begriffe auf Oshivambo gesammelt und übersetzt:

  • Owe uya po!                „Willkommen!“
  • Wa aluka!                    „Hallo!“
  • Wa shilwa?                 „Guten Morgen“
  • Wa uhala po?              „Guten Tag!“
  • Ou li tutu nawa?        „Wie geht’s?“
  • Nda pandula               „Danke“
  • Hai ti!                            „Hör zu!“
  • Heeno                            „Ja“
  • Aaye                              „Nein“
  • Omukwaniilwa          „König“
  • Kulala                           „schlafen“
  • Enda nawa                 „Tschüss“

 Bildwörterbücher für Volunteers

Natürlich ist es fast unmöglich, vorher eine solche Sprache so zu lernen, dass man sich flüssig unterhalten kann. Damit eine Unterhaltung trotzdem gelingen kann, gibt es für solche Situationen sogenannte Bildwörterbücher, wo viele Bilder für zum Verständigen enthalten sind. Wenn man etwas nicht in Worte fassen kann, zeigt man einfach auf das entsprechende Bild. Diese kleinen Helfer in der Größe eines Passes gibt es z.B. von Langenscheidt oder PONS. Für alle, die in fremde Länder reisen und weite Strecken mit Bussen oder Bahnen und auf unbekannten Straßen zurücklegen, kann ein solches Bildwörterbuch für viele Situationen sehr hilfreich sein.

Wer von euch hat bereits Erfahrungen mit Oshivambo gemacht? Habt ihr noch ein paar wichtige Tipps? Wie habt ihr euch mit den Einheimischen in anderen Ländern verständigt?

> Weitere Informationen zur Freiwilligenarbeit in Namibia

Volunteer-Wortschatz vor Ort einsetzen?

> Hier findest du alle Volunteer-Projekte in Namibia

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Kategorie: Allgemein, Volunteer-Specials

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Über den Autor ()

Fasziniert von fernen Ländern und fremden Kulturen war Larissa schon immer. Bereits mit 16 reiste sie 2007 für ein Jahr nach Columbus, Mississippi, lebte dort in einer Gastfamilie und besuchte eine amerikanische High School. Seitdem sind längere Auslandsaufenthalte nicht mehr aus ihrem Leben wegzudenken. Immer wieder gerne fliegt sie in die USA, um ihre „zweite Familie“ zu besuchen. Um ihr Hobby zum Beruf zu machen, studierte Larissa Catering, Tourismus und Hospitality Services und verbrachte ein Erasmus Auslandssemester bei einem Reiseveranstalter in London. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete Larissa in der Sommersaison 2014 als Kinderbetreuerin in Italien, Südfrankreich und auf Menorca. Auch ihre Freizeit gestaltet sie gerne bunt und möglichst aktiv: Larissa ist seit ihrer Kindheit begeisterte Reiterin, geht gerne mit Freunden Klettern oder Salsa tanzen und auch ihre Spiegelreflexkamera ist meistens ihr treuer Begleiter. Nebenher arbeitet sie gerade an ihrem Spanisch um fit für den nächsten Auslandsaufenthalt zu werden. Möglichst bald soll es nämlich nach Lateinamerika gehen, um dort Freiwilligenarbeit zu leisten.

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