Vier Wochen im Herzen des Artenschutzes: Löwen, Wildhunde und Elefanten hautnah erleben in Südafrika

Greta hat am Artenschutz-Projekt in Zululand in Südafrika teilgenommen
und dabei bedrohte Tierarten wie Löwen, Wildhunde und Elefanten beobachtet und
dokumentiert.

Tägliche Safari-Einsätze, Tierbeobachtung und aktive Mitarbeit im Artenschutz im Zululand

In diesem Projekt ging es um den Schutz und das Monitoring bedrohter Tierarten. Jeden Tag
fanden zwei bis drei Ausfahrten mit den anderen Volontären statt, um Tiere wie Löwen,
Wildhunde und Elefanten zu beobachten. Mithilfe von Radio-Telemetrie konnten wir Tiere
mit Halsbändern leicht finden. Wir haben die Tiere und ihr Verhalten dokumentiert und die
Ergebnisse ausgewertet.


Neben dem Beobachten der Tiere haben wir viel über die Fauna gelernt und Spuren der
Tiere analysiert. Außerdem wurden Kameras ausgetauscht und neu aufgestellt und die Bilder
ausgewertet. Somit war es möglich, Aufnahmen der Tiere zu erhalten, wenn diese ungestört
waren. Zu den Aufgaben innerhalb des Projekts gehörten auch Tierzählungen, um den
Bestand zu überwachen.


Besonders spannend war für mich die Arbeit mit den Wildhunden in Hluhluwe. Dort haben
wir festgestellt, dass einer der Wildhunde eine große Wunde am Kopf hatte und somit
behandelt werden musste. Der Tierarzt hat den Wildhund betäubt und verarztet. Es war
wirklich sehr interessant, das alles aus der Nähe zu beobachten.


Die größte Herausforderung war für mich das frühe Aufstehen, da wir das Camp immer vor
Sonnenaufgang verlassen haben. Gleichzeitig waren die Tage lang, weil oft auch abends noch
Touren stattfanden. Dafür blieb tagsüber Zeit zum Entspannen. Da die Camps mitten in den
Parks lagen, haben wir unsere Freizeit dort verbracht, viel gelesen, Spiele gespielt und
einfach entspannt.


Die erste Tour im Park war direkt überwältigend, da man Tiere, wie Elefanten, die man nur
aus dem Zoo kennt, plötzlich hautnah erlebt. Neben den ganzen Tieren, die man zu sehen
bekommt, ist die Landschaft in den Parks ein Traum und auch besonders die
Sonnenaufgänge jeden Morgen.

In einigen Camps besteht die Möglichkeit, zwischendurch nach St. Lucia zu fahren – zum
Beispiel für eine Bootstour zu den Hippos, einen Strandausflug oder eine Safari auf dem
Pferd.


Mein Tipp für zukünftige Teilnehmer ist, unbedingt eine gute Kamera und ein Fernglas
mitzunehmen, um die besonderen Momente in der Natur festzuhalten.


Greta (20 Jahre alt, 4 Wochen)

Für alle die jetzt auch Lust bekommen haben und das Gleiche erleben möchten: Freiwilligenarbeit Südafrika – Natur und Artenschutz

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